Ob Klassik, Stadionrock oder Indie: Für ein Concert in Hamburg kommt es zuerst auf den Spielort an. Klassik und Jazz hörst du in Elbphilharmonie und Laeiszhalle, Pop- und Rockstars in der Barclays Arena oder im Volksparkstadion, Indie und Newcomer in Clubs auf St. Pauli. Tickets kaufst du am sichersten direkt beim Veranstalter oder bei der Spielstätte. Für die Anreise nutzt du fast überall den HVV: Bei vielen Konzerten gilt die Eintrittskarte zugleich als Fahrschein, und zur Barclays Arena fahren Shuttlebusse ab der S-Bahn-Station Stellingen.
Wer zum ersten Mal ein Konzert in Hamburg plant, steht vor einer Stadt mit sehr vielen Bühnen, mehreren Ticketkanälen und einer Arena, die nicht in der Innenstadt liegt. Falsche Erwartungen an die Halle, überteuerte Karten vom Zweitmarkt oder ein verpasster Shuttlebus können den Abend kosten. Ich gehe seit Jahren in Hamburg auf Konzerte, vom engen Clubgig auf dem Kiez bis zur Sinfonie im Großen Saal der Elbphilharmonie. Hier erfährst du, welche Spielstätte zu welchem Konzert passt, wie du sicher an Karten kommst und wie du entspannt hin- und zurückkommst.
Wo finden Konzerte in Hamburg statt?
Konzerte in Hamburg finden in vier Arten von Spielstätten statt: in Konzertsälen, in Arenen, Hallen und Stadien, in Clubs sowie auf Open-Air-Bühnen. Eine Spielstätte ist der Veranstaltungsort, also Saal, Halle, Club oder Freiluftgelände. Wo ein Konzert stattfindet, bestimmt der Act, nicht du – aber du solltest wissen, was dich dort erwartet.
Elbphilharmonie und Laeiszhalle: die Konzertsäle
Die Elbphilharmonie wurde am 11. Januar 2017 eröffnet und hat laut Wikipedia einen Großen Saal mit rund 2.100 Plätzen sowie einen Kleinen Saal mit 550 Plätzen. Der Große Saal ist nach dem Weinberg-Prinzip gebaut: Die Ränge umschließen die Bühne, sodass kein Platz weit vom Orchester entfernt ist. Die Akustik stammt von Yasuhisa Toyota; die Wandverkleidung besteht laut Wikipedia aus rund 10.000 individuell gefrästen Gipsfaserplatten, der sogenannten „Weißen Haut“.
Meine Erfahrung: Auch die günstigen Plätze hinter der Bühne klingen im Großen Saal gut; dort siehst du das Orchester allerdings von hinten und den Dirigenten von vorn. Die Laeiszhalle in der Neustadt ist das ältere Gegenstück, eröffnet 1908, mit rund 2.000 Plätzen im Großen Saal laut Wikipedia. Sie ist eine gute Alternative, wenn die Elbphilharmonie ausverkauft ist: Dasselbe Konzert läuft zwar nicht in beiden Häusern, aber viele Hamburger Orchester und Jazzreihen treten regelmäßig in beiden Sälen auf. So erlebst du dasselbe Ensemble oft an einem anderen Termin mit einem anderen Programm in der Laeiszhalle – häufig mit besseren Chancen auf Karten.
Barclays Arena und Volksparkstadion: die großen Shows
Die Barclays Arena in Bahrenfeld wurde 2002 als Color Line Arena eröffnet und fasst laut Wikipedia bei Konzerten bis zu rund 16.000 Menschen. Hier spielen internationale Pop- und Rockacts auf Tournee. Der Innenraum ist die ebene Fläche vor der Bühne, meist mit Stehplätzen; die Ränge haben Sitzplätze mit fester Nummer.
Direkt daneben liegt das Volksparkstadion, Heimat des HSV, das laut Wikipedia bei Fußballspielen rund 57.000 Zuschauer fasst und im Sommer Stadiontourneen beherbergt. Beide Spielstätten erreichst du über die S-Bahn-Station Stellingen und von dort mit Shuttlebussen. Alternativ fährst du bis S Bahrenfeld: Je nach Veranstaltung fahren auch dort Shuttlebusse, zu Fuß brauchst du nach meiner Erfahrung rund 25 Minuten. Bei Stadionkonzerten plane für den Rückweg großzügig, denn Zehntausende wollen gleichzeitig zur S-Bahn.
Sporthalle Hamburg und Inselpark Arena: die mittelgroßen Hallen
Zwischen Club und Arena liegen die mittelgroßen Hallen. Die Sporthalle Hamburg in Alsterdorf ist eine Mehrzweckhalle für Acts, die für einen Club zu groß, für die Barclays Arena aber zu klein sind. Die Inselpark Arena in Wilhelmsburg, zeitweise unter dem Sponsorennamen edel-optics.de Arena bekannt, ist Heimspielstätte der Basketballer der Hamburg Towers und wird ebenfalls für Konzerte genutzt. Beide erreichst du gut mit U- bzw. S-Bahn.
Clubs auf St. Pauli, in der Schanze und in Ottensen
Ein Clubkonzert ist oft das intensivste Erlebnis, weil du wenige Meter von der Band entfernt stehst. Die Große Freiheit 36 auf St. Pauli beherbergt im Keller den Kaiserkeller, in dem laut Wikipedia die Beatles 1960 auftraten. In derselben Straße liegt das Grünspan, am Spielbudenplatz das Docks. Das Uebel & Gefährlich befindet sich im Flakbunker an der Feldstraße, nur wenige Schritte entfernt das Knust. Der Mojo Club liegt unter den Tanzenden Türmen an der Reeperbahn, die Fabrik in Ottensen und die Markthalle nahe dem Hauptbahnhof.
Open Air im Stadtpark
Die Freilichtbühne im Stadtpark in Winterhude ist für mich im Sommer Hamburgs schönster Ort für Open-Air-Konzerte mittlerer Größe. Sie liegt im Grünen, nah an der U3-Station Saarlandstraße. Nimm lieber eine Regenjacke mit: Große Schirme sind bei vielen Open Airs untersagt, und welche Regeln an der Freilichtbühne gelten, steht in den Hinweisen des jeweiligen Veranstalters.
Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Spielstätten mit Stadtteil und nächster Haltestelle zusammen.
| Spielstätte | Typ | Stadtteil | Nächste Haltestelle | Typische Genres |
|---|---|---|---|---|
| Elbphilharmonie | Konzertsaal | HafenCity | U3 Baumwall, U4 Überseequartier | Klassik, Jazz, Weltmusik |
| Laeiszhalle | Konzertsaal | Neustadt | U2 Messehallen, U2 Gänsemarkt | Klassik, Kammermusik, Jazz |
| Barclays Arena | Arena | Bahrenfeld | S Stellingen + Shuttle, S Bahrenfeld | Pop, Rock, Shows |
| Volksparkstadion | Stadion | Bahrenfeld | S Stellingen + Shuttle, S Bahrenfeld | Stadiontourneen |
| Sporthalle Hamburg | Halle | Alsterdorf | U1 Lattenkamp | Pop, Rock, Hip-Hop |
| Inselpark Arena | Halle | Wilhelmsburg | S Wilhelmsburg | Pop, Rock, Shows |
| Große Freiheit 36 | Club | St. Pauli | S Reeperbahn | Rock, Indie, Metal |
| Grünspan | Club | St. Pauli | S Reeperbahn | Rock, Indie, Hip-Hop |
| Docks | Club | St. Pauli | U3 St. Pauli | Rock, Pop, Hip-Hop |
| Uebel & Gefährlich | Club | St. Pauli | U3 Feldstraße | Indie, Elektro |
| Knust | Club | St. Pauli | U3 Feldstraße | Indie, Rock, Singer-Songwriter |
| Fabrik | Club | Ottensen | S Altona | Jazz, Weltmusik, Indie |
| Markthalle | Club | Altstadt | U1 Steinstraße, Hauptbahnhof | Punk, Rock, Indie |
| Stadtpark Open Air | Freilichtbühne | Winterhude | U3 Saarlandstraße | Sommerkonzerte aller Art |
Wie bekommst du Tickets für ein Konzert in Hamburg?
Am sichersten kaufst du Tickets für ein Konzert in Hamburg auf dem Erstmarkt, also direkt beim Veranstalter, bei der Spielstätte oder beim offiziell verlinkten Ticketanbieter. Der Erstmarkt ist der Verkauf durch den Veranstalter selbst oder seine Vertragspartner zum regulären Preis. Den richtigen Link findest du fast immer auf der Website des Künstlers oder der Spielstätte.
Der Zweitmarkt ist der Weiterverkauf bereits verkaufter Karten durch Privatpersonen oder Händler. Dort liegen die Preise oft weit über dem Originalpreis, und bei personalisierten Tickets kann der Einlass verweigert werden, wenn der Name nicht stimmt. Ein personalisiertes Ticket ist eine Karte, auf der der Name des Besuchers steht und die am Einlass mit dem Ausweis abgeglichen werden kann.
Elbphilharmonie-Karten: Geduld schlägt Glück
Für die Elbphilharmonie verkauft das Haus selbst über elbphilharmonie.de. Beliebte Konzerte sind kurz nach Vorverkaufsstart weg, deshalb lohnen sich der Newsletter und ein Kalendereintrag zum Verkaufsstart. Rückläufer sind Karten, die zurückgegeben und erneut freigeschaltet werden; ich habe so mehrfach noch Tage vor dem Termin Plätze bekommen.
Vorverkaufsgebühren mitrechnen
Die Vorverkaufsgebühr ist ein Aufschlag, den Ticketanbieter zusätzlich zum Kartenpreis erheben, oft ergänzt um Service- oder Versandgebühren. Vergleiche deshalb immer den Endpreis im Warenkorb, nicht den beworbenen Grundpreis. Gerade bei Arena- und Stadionshows können diese Gebühren den Endpreis spürbar erhöhen.
Ist die HVV-Fahrt im Konzertticket enthalten?
Bei vielen Konzerten in Hamburg ist die Fahrt mit Bus und Bahn im Ticket enthalten, aber nicht bei allen. Ein Kombiticket ist eine Eintrittskarte, die zugleich als Fahrschein im öffentlichen Nahverkehr gilt. Ob dein Ticket eines ist, steht auf der Karte selbst, meist mit Hinweis auf den HVV und den Geltungsbereich.
Gerade bei Barclays Arena und Volksparkstadion ist das Kombiticket praktisch, weil die Spielstätten am Stadtrand liegen und Parkplätze knapp sind. Bei Clubs ist es seltener, dafür liegen die meisten Clubs direkt an U- oder S-Bahn-Stationen. Bei Konzerten in Elbphilharmonie und Laeiszhalle ist das Kombiticket nicht die Regel: Ob die Fahrt enthalten ist, hängt vom jeweiligen Veranstalter ab. Fehlt der HVV-Hinweis auf deiner Karte, brauchst du einen eigenen Fahrschein. Prüfe vor der Rückfahrt die Fahrplanauskunft, denn spät am Abend fahren manche Linien seltener.
Wann ist die beste Zeit für ein Concert in Hamburg?
Das hängt vom Format ab: Open Airs, Stadionkonzerte und große Festivals im Sommer, Clubkonzerte im Herbst, Klassik während der Spielzeit von Spätsommer bis Frühsommer. Zu den Sommerfestivals gehören Elbjazz, das in der Regel Anfang Juni am Hafen stattfindet, und MS Dockville, das meist im August in Wilhelmsburg läuft. Wer im Herbst viel auf einmal erleben will, plant den September ein.
Dann findet das Reeperbahn Festival statt, ein Clubfestival, das laut Veranstalter seit 2006 jährlich auf St. Pauli läuft und Hunderte Auftritte auf viele Bühnen verteilt. Ein Festivalpass gilt für die meisten Spielorte, aber bei gefragten Acts entscheidet die Schlange vor der Tür. Mein Tipp: Pro Abend zwei Acts fest einplanen und den Rest spontan entdecken.
Im Winter verlagert sich das Geschehen in Arenen und Säle. Für Elbphilharmonie-Konzerte in der Adventszeit solltest du besonders früh buchen, weil dann auch Touristengruppen Karten suchen.
Wie verbindest du ein Konzert mit Musical oder Städtetrip?
Hamburg Tourismus vermarktet die Stadt als eine der großen Musicalmetropolen Deutschlands, und viele Besucher kombinieren ein Konzert mit einem Musicalabend. Das Mehr! Theater am Großmarkt zeigt „Harry Potter und das verwunschene Kind“; Hintergründe zu Inszenierung und Ablauf des Harry-Potter-Musicals haben wir in einem eigenen Beitrag zusammengestellt, die Kosten zeigt unsere Preisübersicht zum Harry-Potter-Musical. Plane Konzert und Musical am besten an zwei verschiedenen Abenden, damit du nicht zwischen zwei Einlasszeiten hetzt. Willst du beides an einem Tag erleben, lohnt sich ein Blick auf die Nachmittagsvorstellungen, die viele Musicals am Wochenende zusätzlich anbieten.
Wenn du häufiger für Konzerte in andere Städte reist, lohnt sich der Vergleich. München funktioniert mit Olympiahalle, Isarphilharmonie und vielen Clubs ähnlich; Details stehen im Artikel Concert in München. Manche Tourneen spielen nur in einer der beiden Städte, dann entscheidet oft der Hotelpreis.
Was gilt bei Barrierefreiheit, Garderobe und Gehörschutz?
Die großen Spielstätten wie Elbphilharmonie, Laeiszhalle und Barclays Arena bieten Rollstuhlplätze an, die meist über eigene Kontingente oder eine Hotline gebucht werden; eine Begleitperson erhält häufig ermäßigten oder freien Eintritt, wenn im Schwerbehindertenausweis das Merkzeichen B eingetragen ist. Ältere Clubs sind teils nur über Treppen erreichbar, deshalb frag vorab bei der Spielstätte nach. Garderoben gibt es in Konzertsälen und den meisten Hallen und Clubs; in Arenen und Clubs kostet sie oft ein paar Euro, und nach dem Konzert bilden sich lange Schlangen. Bei Club-, Arena- und Stadionkonzerten empfehle ich Gehörschutz: Ohrstöpsel passen in jede Tasche und sind an vielen Bars oder Merchständen erhältlich.
Welche Fehler solltest du bei einem Konzertbesuch in Hamburg vermeiden?
Die meisten verpatzten Konzertabende scheitern an Logistik, nicht an der Musik. Diese Punkte habe ich selbst gelernt, teils auf die harte Tour:
- Rückweg ignorieren: Nach Arena- und Stadionkonzerten sind Shuttlebusse und S-Bahn überfüllt; wer nach meiner Erfahrung 20 bis 30 Minuten wartet oder zu Fuß zur S-Bahn-Station Bahrenfeld geht, kommt oft entspannter heim.
- Taschenregeln übersehen: Viele Arenen erlauben nur kleine Taschen; die genauen Maße stehen auf der Website der Spielstätte.
- Einlasszeit mit Beginn verwechseln: Der Einlass öffnet meist deutlich vor dem Hauptact, die Vorband spielt dazwischen.
- Hotel zu spät buchen: Bei Stadionkonzerten und während des Hafengeburtstags steigen die Übernachtungspreise spürbar.
- Wetter unterschätzen: Hamburger Sommerabende werden an der Elbe und im Stadtpark schnell kühl.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie viel kostet ein Concert in Hamburg?
Der Preis hängt vor allem von Spielstätte und Act ab. Als grobe Richtwerte aus meinen eigenen Ticketkäufen (Stand 2024): Clubkonzerte auf St. Pauli kosten meist etwa 20 bis 45 Euro, Konzerte in Sporthalle oder Inselpark Arena häufig 40 bis 80 Euro, Arena- und Stadionshows oft 60 bis 150 Euro, bei Superstars auch deutlich mehr – jeweils zuzüglich Vorverkaufs- und Servicegebühren. In der Elbphilharmonie staffeln sich die Preise nach Platzkategorien; bei vielen Konzerten beginnen sie im unteren zweistelligen Bereich, die besten Kategorien liegen klar darüber, und die günstigsten Plätze sind oft zuerst vergriffen. Vergleiche immer den Endpreis inklusive aller Gebühren, nicht den beworbenen Grundpreis.
Wie komme ich nach einem Konzert in der Barclays Arena zurück in die Innenstadt?
Nach Konzertende fahren Shuttlebusse von der Arena zur S-Bahn-Station Stellingen, von dort geht es mit der S-Bahn Richtung Innenstadt. Wenn dein Ticket ein HVV-Kombiticket ist, gilt es auch für diese Fahrt. Wer nicht im größten Andrang stehen will, wartet einige Minuten in der Halle oder geht zu Fuß zur S-Bahn-Station Bahrenfeld, nach meiner Erfahrung in rund 25 Minuten, und steigt dort in die S-Bahn.
Kann man die Elbphilharmonie ohne Konzertticket besuchen?
Ja, die Plaza der Elbphilharmonie ist auch ohne Konzertkarte zugänglich. Sie ist laut Elbphilharmonie eine öffentliche Aussichtsplattform auf 37 Metern Höhe mit Rundumblick über Hafen und Stadt. Für den Zutritt brauchst du ein Plaza-Ticket: Vor Ort bekommst du es kostenlos, bei der Online-Reservierung über die Website der Elbphilharmonie fällt eine geringe Buchungsgebühr an. In die Konzertsäle selbst gelangst du nur mit einer Eintrittskarte oder im Rahmen einer Führung.
Wann findet das Reeperbahn Festival statt?
Das Reeperbahn Festival findet jedes Jahr im September auf St. Pauli statt. Es verteilt sich über mehrere Tage auf zahlreiche Clubs, Theater und Sonderbühnen rund um die Reeperbahn. Neben Konzerten gibt es ein Fachprogramm für die Musikbranche. Die genauen Termine, Acts und Ticketoptionen veröffentlicht der Veranstalter auf der offiziellen Festivalwebsite.
Fazit: So wird dein Konzertabend in Hamburg entspannt
Ein gelungenes Concert in Hamburg beginnt mit der richtigen Erwartung an die Spielstätte: Konzertsaal, Arena oder Club bieten völlig unterschiedliche Abende. Kaufe Karten auf dem Erstmarkt, prüfe, ob dein Ticket ein HVV-Kombiticket ist, und plane den Rückweg genauso sorgfältig wie die Anreise. Wer diese drei Punkte beachtet, kann sich auf die Musik konzentrieren.
Such dir jetzt deinen nächsten Termin heraus, notiere den Vorverkaufsstart und stöbere auf Ticketpuls nach weiteren Ratgebern zu Tickets, Preisen und Veranstaltungen in deiner Stadt.